Wenn wir unsere vierbeinigen Schätze ansehen, denen es an gar nichts fehlt, ist es schwer vorstellbar, wie viele "Schwestern" und "Brüder" heimatlos, teilweise krank und unterernährt auf den Straßen von Europa herumirren. Auch die Tierschutzorganisation Vier Pfoten kann keine genaue Zahl der Straßenhunde festlegen, versucht aber unaufhörlich, mit nachhaltigen und humanen Kastrations- und Aufklärungsprogrammen die Population – und somit das Leid – langfristig zu verringern.
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In Osteuropa und auch in Südostasien sind Streunerhunde oder -katzen im Straßenbild alltäglich. Es gibt große Populationen der Tiere, die – wenn nichts getan wird – immer größer werden. Der Dachverband Tierschutz 2.0. hat uns eine Grafik zur Verfügung gestellt, die sogenannte Streunerpyramide:
„Leider haben nicht alle Hunde und Katzen ein gemütliches Sofa zum Schlafen und einen vollen Napf, wie es meistens in Österreich der Fall ist. Sie leben als Streuner auf sich allein gestellt auf der Straße und haben niemanden, der sich um sie kümmert, sie füttert oder sie zum Arzt bringt, wenn sie krank sind. Diese Tiere brauchen unsere Hilfe.“Vier Pfoten
Das Engagement bezieht sich auf medizinische Versorgung von kranken und verletzten Tieren, notwendige Impfungen sowie die Eingrenzung der Straßenpopulation durch Kastrationen. Die Aufklärung in Schulen gehört ebenfalls zu den täglichen Aufgaben von Vier Pfoten, da natürlich auch die private Zucht ein große Rolle für bereits übervolle Tierheime spielt.