Novak Djokovic darf sich nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Paris über 200.000 Euro Preisgeld seines Heimatlandes Serbien freuen. Dieses will der 24-fache Grand-Slam-Champion allerdings nicht für sein eigenes Wohl behalten. Er will es spenden und anderen Menschen helfen.
Wie die serbische Boulevardzeitung "Kurir" berichtet, wird Djokovic auf seine Prämie verzichten und diese für "humanitäre Zwecke" spenden. Verschiedener Medienberichte zufolge plant der 37-Jährige das Geld jenen zur Verfügung zu stellen "die es am nötigsten haben", heißt es in Serbien.
Zusammen mit seiner Frau Jelena engagieren sich die beiden schon länger sozial und sind ebenfalls Besitzer der "Novak Djokovic Foundation". Seit Jahren versucht die Familie ihn ihrem Heimatland vor allem Menschen in den Bereichen Bildung und mentaler Gesundheit zu helfen.
Zuletzt wurde im Februar bekannt, dass die Tennis-Ikone und seine Frau 174.000 Euro für den Bau eines Kindergartens gesammelt haben.
Bislang war die Saison des Serben eine durchwachsene. Erfolg oder Misserfolg des Jahres waren von Djokovic's Abschneiden beim Olympischen Tennisbewerb abhängig. Denn das große Ziel des 37-Jährigen: Der Carrer-Golden-Slam. Und dazu fehlte lediglich Gold bei Olympia. Durch seinen Finalsieg gegen Carlos Alcaraz (7:6; 7:6) holte sich Djokovic das fehlende Puzzleteil seiner Trophäensammlung.
Weiter geht es für den Serben bei den US-Open, dem vierten Grand Slam 2024. Dort hat er die Chance, auch auf ATP-Ebene seinen ersten Titel des Jahres einfahren zu können. Djokovic, der aktuell bei 24 Grand Slam Titeln hält, könnte außerdem mit einem Triumph zum best-dekorierten Tennisspieler aller Zeiten aufzusteigen und an Margaret Court (24 Grand Slam) vorbeiziehen.