Im März und April hat der wilde Bärlauch wieder seinen großen Auftritt. Großflächig bedeckt das beliebte Kraut schattige Parks und Waldböden – und verströmt dabei seinen intensiv-würzigen Knoblauchduft.
Doch wer ihn für Pesto, Aufstriche oder Salate pflückt, sollte auf der Hut sein: Sein giftiger Doppelgänger ist nicht weit.
Bereits bei Berührung der Pflanze können Reizungen der Haut und Schleimhäute sowie Augen auftreten. Werden Maiglöckchen verzehrt, zeigen sich innerhalb weniger Stunden Vergiftungserscheinungen – darunter Übelkeit, Durchfall, Schwindel sowie ein Beklemmungsgefühl in der Brust.
Wird nichts dagegen unternommen, drohen innerhalb von 2 bis 6 Tagen Atemnot und Kreislaufversagen. Abhängig von der körperlichen Verfassung können bereits zwei Blätter des Maiglöckchens bei einem erwachsenen Menschen tödliche Folgen haben.
Drei kleine, aber feine Unterschiede können dabei helfen, Bärlauch von Maiglöckchen zu unterscheiden: