Nach dem 0:5-Debakel in der Bundesliga gegen Sturm, der 0:4-Niederlage gegen Brest in der Champions League und nur zwei Siegen aus den letzten acht Partien gab es jetzt eine Krisensitzung bei Red Bull Salzburg.
Mit dabei waren Geschäftsführer Stephan Reiter, Sportdirektor Bernhard Seonbuchner, Trainer Pepijn Lijnders sowie Mario Gomez, Technischer Direktor im Red-Bull-Universum. Die vier tauschten sich über die Zukunft des Klubs aus. Aber nicht nur der Verein stand im Fokus. Auch die Rollen einzelner Personen.
Laut den "Salzburger Nachrichten" wurde über Sportdirektor Seonbuchner gesprochen. Der 41-Jährige trat in die großen Fußstapfen von Christoph Freund. Die Kritik an der Kaderplanung wird seither immer lauter. Als Nachfolger wird ein "Experte aus dem deutschsprachigen Raum" in Erwägung gezogen. Es gebe auch schon einen Namen: Jörg Schmadtke.
Da könnte der neue "Head of Global Soccer" beim Getränkehersteller ins Spiel kommen. Jürgen Klopp ist das neue Aushängeschild der "Bullen" und kennt Schmadtke aus seiner Zeit bei Liverpool. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff wollte schon nach Freund einen größeren Namen aus Sportdirektor.