Der "Eurovision Songcontest" hat schon vielen Künstlern zu Berühmtheit verholfen. Dabei spielt die Platzierung nicht immer eine Rolle. "Baby Lasagna" (29) ist heuer "nur" Zweiter geworden und füllt am Dienstag in Wien den Gasometer mit seinen Fans.
Marko Purišić, wie der Sänger bürgerlich heißt, hat zwar nicht gewonnen, aber war für sein Heimatland Kroatien durchaus erfolgreich. Mit seiner Platzierung am Treppchen erzielte der 29-Jährige das beste Ergebnis Kroatiens in der Geschichte des Wettbewerbs.
„Ich bin irgendwie ängstlich und aufgeregt zugleich“Baby Lasagnaim Gespräch mit "Heute"
Bevor der Künstler eine Bühne betritt, ist er aber ziemlich aufgeregt: "Ich hatte schon immer starkes Lampenfieber und jedes Mal eine Menge Stress, aber das liegt nicht am Eurovision Song Contest. Ich bin schon als kleines Kind aufgetreten und hatte da auch immer Lampenfieber, es lässt nie nach. Ich kämpfe damit", erzählt der Sänger im "Heute"-Talk. Wien ist da leider keine Ausnahme: "Wir sind jetzt der Hauptact und es ist in diesem legendären Club. Ich bin irgendwie ängstlich und aufgeregt zugleich, es ist eine Mischung aus Gefühlen".
Daran, ensthaft das Handtuch zu werfen, hat der Musiker aber noch nie gedacht: "Jedes Mal, jeden Abend. Ich frage mich immer, warum ich mir das antue. Ich könnte mir einfach einen normalen Job suchen. Aber wenn man auf der Bühne fertig ist, fühlt es sich wirklich gut an. Wenn es beim Publikum Klick gemacht hat, ist es den Stress davor wirklich wert. Die Belohnung ist wirklich groß", so der Kroate.
Der ungewöhnliche Name des Sängers war purer Zufall: "Es gibt keine Geschichte dahinter. Sie hat keine Bedeutung. Es kam mir in den Sinn, als ich herumlief. Ich mag Lasagne gar nicht so sehr. Ich esse sie nur einmal im Jahr", gesteht der 29-Jährige. Doch welches Gericht würde besser zu dem ESC-Star passen? "Wenn mein Name das Essen wäre, das ich esse, würde mein Name Baby-Pizza oder Baby-Donut sein", lacht er im Gespräch mit "Heute".