Bewaffneter Umsturz geplant

Razzia gegen deutsche "Reichsbürger"-Szene

Die Gruppe um den "Reichsbürger"-Ideologen Heinrich XIII. Prinz Reuß soll einen Umsturz geplant haben. Am Dienstag gab es eine Razzia.
Newsdesk Heute
04.06.2024, 16:22

Über 700 Beamte des Bundeskriminalamtes führen seit Dienstagfrüh eine Razzia bei Mitgliedern der mutmaßlichen Terrorgruppe um den "Reichsbürger"-Ideologen Heinrich XIII. Prinz Reuß durch. Sieben Objekte und drei Grundstücke werden in Baden-Württemberg, Sachsen und Schleswig-Holstein durchsucht. Den zwei Beschuldigten wird die Unterstützung einer inländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

Räume für "Reichsbürger"-Veranstaltungen

Laut der Nachrichtenagentur dpa stehen die beiden Beschuldigten, ein 73-jähriger Mann und eine 63 jährige Frau, unter Verdacht Räumlichkeiten für Veranstaltungen in Sachsen zu Verfügung gestellt zu haben. Dort sollen zum Jahreswechsel 2021 auf 2022  Rekrutierungsveranstaltungen der "Reichsbürger"-Gruppe stattgefunden haben.

Zweiter Terrorprozess im Gange

Schon im April gab es in Stuttgart einen Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der "Reichsbürger"-Gruppe. Nun muss sich Heinrich XIII. Prinz Reuß gemeinsam mit acht weiteren Männern und Frauen vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. Reuß wurde als mutmaßlicher Rädelsführer angeklagt. Es wird vermutet, dass ein bewaffneter Umsturz seitens der Gruppierung geplant war.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.06.2024, 16:27, 04.06.2024, 16:22
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