Walfisch Poldi wird zu Boden gelassen und wieder auf Vordermann gebracht.
Denise Auer
Restaurierungswerkstätte bleiben der Öffentlichkeit in der Regel verborgen. Anlässlich des Europäischen Tags der Restaurierung lädt das Wien Museum nun zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Experten aus verschiedenen Fachbereichen geben Einblicke in ihre spannenden Tätigkeitsfelder rund um den Erhalt von Kunst- und Kulturgut.
Für die Dauerausstellung des Wien Museums wurden 1.700 Objekte restauriert. Doch wie werden Exponate nach konservatorischen Gesichtspunkten ausgestellt? Was muss man tun, damit sie im Laufe der Zeit nicht verschmutzen oder rosten? Und wie wird Vorsorge gegen Schäden durch Licht oder Schadstoffe in der Vitrine getroffen? Von 18. bis 20. Oktober beantworten Fachrestauratoren im Wien Museum diese Fragen.
Tag der Restaurierung 2024 im Wien Museum
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Textilrestauratorin Britta Schwenck präsentiert ihren besonderen Arbeitsort.
Ina Aydogan, Wien Museum
Gemälderestauratorin Karin Maierhofer erzählt über den Erhalt von Malerei.
Ina Aydogan, Wien Museum
Am Wochenende kann man Restauratoren bei der Arbeit zusehen.
Ina Aydogan, Wien Museum
Im Offenen Atelier lernt man, mit Schablonen zu malen oder Holz mit Werkzeugen zu imitieren.
Ina Aydogan, Wien Museum
Besucher erfahren mehr über die museale Obsorge für das zu schützende Kunst- und Kulturerbe.
Ina Aydogan, Wien Museum
Grafikrestauratorin Nora Gasser berichtet über Herausforderungen in der Papierrestaurierung.
Ina Aydogan, Wien Museum
Steinrestauratorin Alexandra Czarnecki berichtet über die Restaurierung und Teilrekonstruktion einer Marmorskulptur.
Ina Aydogan, Wien Museum
Uhrenrestauratorin Tabea Rude zeigt ihren Arbeitsort.
Ina Aydogan, Wien Museum
Textilrestauratorin Britta Schwenck präsentiert ihren besonderen Arbeitsort.
Ina Aydogan, Wien Museum
Gemälderestauratorin Karin Maierhofer erzählt über den Erhalt von Malerei.
Ina Aydogan, Wien Museum
Am Wochenende kann man Restauratoren bei der Arbeit zusehen.
Ina Aydogan, Wien Museum
Im Offenen Atelier lernt man, mit Schablonen zu malen oder Holz mit Werkzeugen zu imitieren.
Ina Aydogan, Wien Museum
Walfisch Poldi wird aufpoliert
Führungen gibt es zu verschiedenen Themen und dauern ungefähr eine Stunde. Besucher können etwa gerade in Bearbeitung befindlichen Uhren und Skulpturen bestaunen oder einen Blick ins Offene Atelier mit Holzarbeiten werfen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist aber erforderlich.
Ein besonderes Highlight ist die Restaurierung des Wien Museum-Maskottchens Poldi. Der 1,4 Tonnen schwere Walfisch hängt im Stiegenbereich des Museums. Am 19. und 20. Oktober wird er von luftiger Höhe zu Boden herabgelassen. Das große Tier muss nämlich außen gereinigt und innen gewartet werden. Die Objektrestauratorinnen Marina Paric und Kathrin Schmidt geben Einblick in ihre Tätigkeiten rund um Poldi und stellen sich Fragen zur Restaurierung im Museum.