Weststrecke bald in Betrieb

ÖBB-Boss lässt aufhorchen – jetzt doch alles anders

Schon Mitte Dezember und damit viel früher als erwartet, kann die neue Weststrecke wieder in Betrieb gehen. ÖBB-Chef Matthä klärt auf.

Michael Rauhofer-Redl
ÖBB-Boss lässt aufhorchen – jetzt doch alles anders
Der Bahnhof Tullnerfeld bei Michelhausen wurde
HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Schon Mitte Dezember, und damit viel früher als gedacht, können die ÖBB die alte Weststrecke und damit auch den Bahnhof Tullnerfeld wieder in Betrieb nehmen. ÖBB-Chef Andreas Matthä überraschte in der "Zeit im Bild 2" bei Armin Wolf: Die neue Weststrecke kann doch noch dieses Jahr wieder befahren werden. Konkret ist der Restart mit 15. Dezember, dem Tag, an dem der neue Fahrplan zur Anwendung kommt, geplant. Schon ab 4. November werde es einen Shuttle zwischen Wien und den arg in Mitleidenschaft gezogenen Bahnhof Tullnerfeld geben.

Die ÖBB hätten Ersatzteile aus dem gesamten Bundesgebiet herangezogen, um die Schäden zu beheben. Allerdings: Weil auch einige Elemente nur provisorisch eingebaut werden, muss die Strecke im kommenden Sommer erneut für vier Wochen außer Betrieb gehen. Wann genau die finalen Reparaturen stattfinden, wird aktuell aber noch evaluiert.

100 Millionen Euro Schaden

Allein die Kosten für die zerstöre Infrastruktur beziffert der ÖBB-Chef mit rund 100 Millionen Euro. Ein Teil der Schäden ist bereits behoben. Seit heute, Donnerstag, ist die alte Weststrecke – die derzeitige Ausweichstrecke – wieder zweigleisig befahrbar. Damit werde auch der Fernverkehr wieder verlässlicher, hieß es seitens der ÖBB. Es gibt von den Bundesbahnen und der Westbahn vier Fernzüge ab Wien pro Stunde.

Die Stationen Vöcklabruck und Neumarkt am Wallersee werden nun auch wieder bedient. Weiterhin Einschränkungen gibt es allerdings weiterhin bei den Zügen aus Deutschland, diese haben ihre Endstationen teilweise in Linz oder Wels. Schnellzüge fallen aus und speziell der Nahverkehr im Osten bleibt die größte Baustelle.

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