Wiens Mega-Arena verhindern

"Nein zur Halle" – Aktivisten planen neues Protestcamp

Wiener Aktivisten schlagen wieder zu – mit ihrem "Stadt für Alle Camp" kämpfen sie ab 24. Mai gegen den Bau der neuen Wien Holding-Arena.
Wien Heute
19.05.2025, 11:18
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Sie sind zurück – und diesmal wollen sie den Bau einer Mega-Arena verhindern. Kaum ist das letzte Zeltlager der Lobau-Aktivisten Geschichte, ist schon der nächste Auftritt geplant: Ab 24. Mai soll in St. Marx ein neues Protestcamp entstehen – das "Stadt für Alle Camp".

Der Grund: Die geplante Wien Holding-Arena für bis zu 20.000 Besucher. Eine Location für Konzerte, Sport und mehr – und laut Gemeinderat längst beschlossene Sache. Die Fertigstellung ist mit 2030 geplant; die Stadt beteiligt sich mit 153 Millionen Euro.

Aktivisten gegen Event-Arena

Die Event-Arena sorgt seit Bekanntwerden der Pläne schon für Aufregung und die Kritik reißt nicht ab. Das Areal wird bisher von Vereine, Anrainern und Stadtbewohnern genutzt. Derzeit befinden sich ein Skatepark und Basketballplätze dort. Auch einen Gemeinschaftsgarten gab es.

Die Initiative "St. Marx für alle" rief in der Vergangenheit bereits zu Protesten gegen die Halle auf. Zuletzt kamen sie im März zur Abstimmung zur Millionen-Halle in den Wiener Gemeinderat und warfen Flugblätter von der Galerie in den Saal. Die Aktivisten von "Klimacamp bei Wien" schließen sich der Initiative nun an. Die gemeinsame Forderung lautet: keine Arena, sondern "Freiraum für alle".

Klima-Camp mit Workshops und Konzerten

Kurz vor dem geplanten Start ist den Aktivisten die Campfläche abhandengekommen. Deshalb wollen sie Anreisende über eine Bettenbörse unterbringen. Einen Aufruf dazu gab es auf Social-Media-Kanälen.

Aufgeben wollen sie jedenfalls nicht. Von 25. bis 31. Mai findet das Klimacamp stattfinden. Workshops, Diskussionen, Konzerte und Screenings sind geplant. "Wir wollen über Prozesse von Ausgrenzung oder Verdrängung in Städte sprechen, über Projekte, die sich widersetzen und sich für eine bezahlbare, inklusivere und ökologischere Stadt für Alle einsetzen", informieren die Aktivisten auf der Plattform "Instagram".

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