Der routinierte Südtiroler war mit Startnummer 30 ins Rennen gegangen, das Ziel sah Innerhofer aber nicht. Denn der 39-Jährige wurde über eine Welle bei hohem Tempo ausgehoben. Die Ski griffen, Innerhofer konnte den Sturz nicht mehr verhindern, flog wuchtig in den Fangzaun.
Zwar hatte sich der Südtiroler selbst befreien können und stand nach dem Sturz auf beiden Beinen, machte Dehnungsübungen, um seine Kniegelenke zu testen, allerdings stieg trotzdem der Rettungshubschrauber in die Luft und transportierte den Gestürzten ab.
Der routinierte Ski-Star schien zumindest keine schwerwiegenden Verletzungen davongetragen zu haben. Die erste Diagnose ist noch ausständig.
Der Sturz passierte nur einen Tag nachdem sich Österreichs Ski-Star Marco Schwarz auf der eisigen "Stelvio" eine schwere Knieverletzung zuzog, damit die Saison vorzeitig beenden muss. Der Kärntner erlitt bei einem Sturz einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Einriss des Innenmeniskus und einen Knorpelschaden im rechten Knie. Die Operation bei Dr. Christian Fink, der bereits Fußball-Star David Alaba behandelte, fand bereits am Freitagvormittag statt. Der Eingriff beim 28-Jährigen verlief erfolgreich.