Rolls-Royce, Mini, BMW

Millionen-Rückruf bei BMW! Diese Autos sind betroffen

Weil Probleme beim Bremssystem drohen, hat der Autobauer eine der größten Rückrufaktionen in der Unternehmensgeschichte gestartet.
Newsdesk Heute
10.09.2024, 17:03
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Rolls-Royce, Mini, BMW: BMW muss 1,5 Millionen Autos zurückrufen, kann neue Fahrzeuge nicht ausliefern, "Heute" berichtete. Der Grund: Bremsprobleme! Der Autobauer rechnet mit Kosten in hoher dreistelliger Millionenhöhe.

Nötig seien "technische Maßnahmen" an den Autos im Zusammenhang mit einem Integrierten Bremssystem (IBS), teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Folglich werde unter anderem deshalb die Jahresprognose angepasst – erwartet werde nun, dass das Ergebnis vor Steuern "deutlich" zurückgeht.

Das bedeuten die Probleme konkret:

Konkret geht es bei den Rückrufen um "zahlreiche BMW-Baureihen aus dem Produktionszeitraum seit Juni 2022", berichtete das Magazin Auto, Motor & Sport. Es seien "möglicherweise" Komponenten verbaut, die zu einem Ausfall des Anti-Blockier-Systems führen können. Potenziell betroffen sind laut Konzern und dem deutschen Kraftfahrtbundesamt diese BMW-Baureihen aus dem Bauzeitraum Juni 2022 bis 2024:

Auch der rund 400.000 Euro teure Rolls-Royce Spectre muss nun zurückgerufen werden.
Foto: Rolls-Royce

Diese Modelle sind vom Mega-Rückruf betroffen:

  • BMW 2er Active Tourer (U06)
  • BMW X1 inkl. iX1 (U11)
  • BMW XM (G09)
  • BMW X5M LCI (F95)
  • BMW X6 LCI (G06)
  • BMW X6M LCI (F96)
  • BMW X7 LCI (G07)
  • BMW 5er Limousine inkl. i5 (G60)
  • BMW 7er Limousine (G70)
  • BMW Alpina XB7
  • Mini Cooper (F66 und J01)
  • Mini Countryman (U25)
  • Rolls-Royce Spectre (RR25)

Wie ein BMW-Sprecher gegenüber "Bild" erklärte, besteht für Fahrerinnen und Fahrer jedoch keine akute Gefahr. Die Bremsen seien funktionsfähig und ein Bremsvorgang jederzeit möglich. Für den bayerischen Autobauer ist dies eine weitere Niederlage in nur wenigen Tagen. Erst vergangene Woche mussten hundertausende Mini Cooper wegen Brandgefahr in die Werkstatt.

Es könnte jedoch sein, dass Fahrer kräftiger aufs Bremspedal drücken müssen, um die Fahrtgeschwindigkeit zu reduzieren oder das Auto zum Stehen zu bringen. Laut Medienberichten können außerdem diese zwei Funktionen ausfallen:  Das Antiblockiersystem (ABS). Es verhindert, dass die Räder beim Bremsen blockieren. Fällt das ABS aus, ist es möglich, dass ein Fahrzeug beim Bremsen ins Rutschen gerät und der Fahrer die Kontrolle verliert. Die Stabilitätskontrolle. Sie dafür sorgt, dass sich ein Fahrzeug stabil auf der Fahrbahn hält, wenn es etwa bei Ausweichmanövern oder in Kurven ins Rutschen kommt. Fällt es aus, kann ein Auto leichter ins Schleudern geraten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.09.2024, 17:03
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