Per Online-Plattform engagierte ein 59-Jähriger Niederösterreicher eine junge Haushaltshilfe. Bei ihm zu Hause soll es kurz darauf zu dem Vorfall gekommen sein, der ihn nun vor das Bezirksgericht Hollabrunn brachte.
Zum Zeitpunkt des Vorfall soll die junge Putzfrau erst 15 Jahre alt gewesen sein. Das Mädchen wollte sich mit dem Putzdienst etwas zu ihrem Taschengeld dazuverdienen. Der Mann soll sich, während das Mädchen im Zuhause des Mannes ihrer Arbeit nachging, einen Pornofilm angesehen, seine Hosen runtergezogen und sich selbst befriedigt haben.
Vor Gericht bestritt der Angeklagte vehement, die Jugendliche sexuell belästigt und geschlechtliche Handlung an sich während der Anwesenheit des Mädchens durchgeführt zu haben.
"Er hat gefragt, ob er sich die Hose ausziehen darf und sich in meiner Anwesenheit so fühlen darf, als wäre er allein", so die mittlerweile 16-Jährige schluchzend im Beisein der Mutter vor Gericht.
Der Richter glaubte dem Opfer, verhängte schließlich eine Geldstrafe in der Höhe von 3.240 Euro, dem Mädchen wurden die geforderten 500 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.