Wie gut sind die Sackerl, Schälchen und Dosen, die man in Drogerien, Supermärkten und Tierhandlungen kaufen kann? Ist buchstäblich alles für die Katz? Das wollten die Experten wissen, das Magazin "Konsument" hat 20 Feuchtfutter unter die Lupe genommen.
Überprüft wurden die Nährstoffzusammensetzung, die Fütterungsempfehlungen und ob die Produkte frei von Schadstoffen sind. Außerdem testeten die Profis die Verpackungen, die Kennzeichnungen und die Werbeaussagen, berichtet die Arbeiterkammer Oberösterreich.
Selbst wenn das Produkt der Katze alles bietet, was sie benötigt, können sich falsche Fütterungsempfehlungen negativ auf das Tier auswirken. Ein Beispiel dafür ist das Produkt von Mjamjam.
Das relativ teure Futter schneidet zwar hinsichtlich der physiologischen Qualität sehr gut ab. Die empfohlenen Portionen sind jedoch teilweise deutlich zu groß, und es fehlt ein Hinweis auf individuelle Unterschiede. Beim Testurteil reichte es daher nur für ein Gut.
Das an sich gute Futter von Hardys Manufaktur kam im Testurteil nur auf eine durchschnittliche Bewertung. Der Grund: Die Fütterungsempfehlung sieht für leichte Tiere zu kleine Portionen vor.
Auch bei den Produkten von Fressnapf, Vitakraft, Benevo und Strayz haben die angegebenen Rationen nicht gepasst.
Entwarnung kann bezüglich der untersuchten Schadstoffe Arsen, Blei, Kadmium und Quecksilber gegeben werden. Hier war kein Erzeugnis auffällig.
Den gesamten Testbericht findet man hier.