Die schweren Unwetter und Überschwemmungen haben weite Teile der Ostregion erheblich getroffen und sowohl den Bahn- als auch den Straßenverkehr beeinträchtigt, wodurch viele Fahrgäste ihre gewohnten Verbindungen aufgrund von Sperren nicht nutzen können.
Um die Mobilität in der Ostregion dennoch aufrechtzuerhalten, haben sich alle Partner des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) darauf geeinigt, eine gegenseitige Anerkennung der Fahrkarten einzuführen.
Vom Dienstag, 17. September bis Sonntag, 22. September, gilt eine gegenseitige Anerkennung aller Verbund- und Haustariffahrkarten auf von Sperren betroffenen Strecken. In diesem Zeitraum können Fahrgäste mit Tickets der ÖBB, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, des VOR, der Raaberbahn, der NÖVOG und der BUMOG nahtlos auf alternative Verkehrsmittel umsteigen, ohne zusätzliche Fahrscheine kaufen zu müssen.
Beispielsweise kann ein Reisender mit einem ÖBB- oder Westbahn-Zugticket problemlos auf einen Regionalbus umsteigen, um gesperrte Strecken zu umfahren, ohne einen neuen Fahrschein erwerben zu müssen.
"Da es noch einige Tage dauern wird, bis alle Bahnstrecken und Straßen wieder befahrbar sein werden, kann die öffentliche Mobilität derzeit nicht flächendeckend geleistet werden. Durch die Ticketanerkennung können die Fahrgäste ihre Fahrten und Reisen ohne zusätzliche Kosten fortsetzen oder neu planen. Unabhängig davon, welches Ticket sie besitzen, ermöglichen wir ihnen die Nutzung alternativer Routen in der gesamten Ost-Region", erläutert die Geschäftsführung des VOR, Karin Zipperer und Alexander Schierhuber.