Die Strafen für Rapid und Austria werden verhandelt.
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Das 343. Wiener Derby war erst ein paar Sekunden abgepfiffen, da ereignete sich ein Skandal. Die Austria-Fans warfen Böller in Richtung des Rapid-Familiensektors. Daraufhin stürmten beide Fanlager den Rasen und die Situation eskalierte. Die Polizei griff ein, für manche zu spät.
Polizei-Sprecherin Barbara Gass rechtfertigt den Einsatz: "Es ist grundsätzlich festzuhalten, dass der Verein und der Ordnerdienst im Stadion für die Sicherheit zuständig sind. Die Wiener Polizei steigt dann ein, wenn sich ein Grund ergibt. Auch immer unter der Prämisse: Dialog, Deeskalation und Durchsetzen."
Derby-Eklat! Die erschreckenden Bilder des Platzsturms
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Es dauerte fast fünf Minuten, bis die Beamten die strafbaren Handlungen beenden konnten.
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10 Polizisten wurden verletzt.
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Das sportlich hoch spannende 343. Wiener Derby wurde nur Augenblicke nach dem Schlusspfiff zu einem Riesen-Fiasko.
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Die Bilder der Ausschreitungen sind erschreckend.
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Am Rasen des Allianz Stadions herrschte Chaos.
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Nur Sekunden nach dem Schlusspfiff hagelte es pyrotechnische Gegenstände am Feld und auf den Tribünen.
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Um exakt 19.04 Uhr liefen die ersten Stadiongäste auf das Feld, Austria-Anhänger kletterten in den Sektor 5 der Nordtribüne.
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Zeitgleich nahm die Wiener Polizei außerhalb des Stadions noch ihre gesetzlichen Aufgaben wahr.
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Mehrere Securitys versuchten am Feld, die beiden Fanlager auseinanderzuhalten – und scheitern kläglich.
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Ein Austria-Fan wurde bei den Ausschreitungen verletzt.
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Mit Stangen und sogar einer Eckfahne schlugen die Fans aufeinander ein, ein Austria-Anhänger blieb benommen liegen, wurde von einem Mann an der Hand weggezogen.
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Der Rauch der Böller machte die Lage noch unübersichtlicher, zeitgleich stürmten noch mehr Fans der Gäste das Feld.
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Waren es anfangs noch ein Dutzend Rowdys, befanden sich schnell knapp 100 gewaltbereite Männer am Rasen.
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Waren es anfangs noch ein Dutzend Rowdys, befanden sich schnell knapp 100 gewaltbereite Männer am Rasen.
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Die Rapid-Fans flüchteten Richtung Block West, die Austria-Fans in den Gästeblock.
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Die Polizisten nahmen in einer so gut wie geschlossenen Reihe das Spielfeld ein, die Rapid-Fans zogen sich zurück.
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Es hagelte fast 600 Anzeigen.
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Dann eskalierte die Lage erneut: Austria-Fans zündeten wiederholt pyrotechnische Gegenstände, warfen die Böller mit rasanter Geschwindigkeit direkt auf die Beamten.
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Mittlerweile bildete sich ein Polizeiteam, das den Gästesektor komplett umzingelte.
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Der zweite Polizeitrupp nahm die Mitte des Spielfeldes ein.
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Es dauerte fast fünf Minuten, bis die Beamten die strafbaren Handlungen beenden konnten.
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10 Polizisten wurden verletzt.
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Das sportlich hoch spannende 343. Wiener Derby wurde nur Augenblicke nach dem Schlusspfiff zu einem Riesen-Fiasko.
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Die Bilder der Ausschreitungen sind erschreckend.
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Und weiter: "Beim Platzsturm war es so, dass es uns gelungen ist, die Situation innerhalb von fünf Minuten unter unsere Kontrolle zu bringen. "
"Konnten keine Sicherheit garantieren"
Die Ausschreitungen werden für beide Wiener Klubs jedenfalls Folgen haben. Von einem Punktabzug bei Rapid, bis zu Geldstrafen, der Sperre von Sektoren oder auch Geisterspielen für beide ist alles möglich.
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Das unterstreicht auch Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: "Es wird auf jeden Fall eine Strafe ausgesprochen. Die Frage ist nur: Wie kommt man endlich einmal weiter? Wir haben sehr viele Maßnahmen probiert. Egal, ob es eine Geldstrafe war, Punktabzug, eine Sektorensperre oder Geisterspiele. Wir müssen aktiv mit den Vereinen an Lösungen arbeiten."
Und weiter: "An oberster Stelle steht die Sicherheit der Zuseher; diese war bei den letzten Derbys nicht garantiert. Man muss also auf über Alternativen wie Derbys ohne Gästefans nachdenken."
Eine endgültige Entscheidung wird erst in der kommenden Woche fallen. Bereits am Mittwoch spielen Rapid und Austria die nächste Partie. Während es für die Veilchen zuhause gegen Sturm Graz im Liga-Nachtragsspiel geht, treffen die Hütteldorfer auf der Hohen Warte auf Donaufeld.