Egal ob Skifahren, durch die Städte bummeln oder Museen besuchen - in Österreich gibt es für Touristen viel zu tun. In der Wintersaison 2024/205 zeigt sich: Es gab einen Anstieg im Tourismus, wenn man die Zahlen mit jenen des Vorjahres vergleicht. Besonders stark ist das Plus jedoch im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum. Gerade in der Hauptstadt ist dieser spürbar: Ganze 36,0 Prozent legte Wien zu. Das zeigen aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbibliothek und der Statistik Austria. Die Berechnungen führte das WIFO durch.
Wien verzeichnet in der vorläufigen Wintersaison 2024/25 (November 2024 bis März 2025) einen merklichen Aufschwung im Tourismus. Betrachtet man die Umsätze im Gesamtreiseverkehr im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum 2018/19 wird klar: Die Zahlen stiegen hier um ganze 36,9 Prozent. Damit hat Wien österreichweit eindeutig die Nase vorne, liegt auch vor dem Bundes-Durchschnitt, dieser beträgt 19,4 Prozent.
Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legt Wien zu: Die Umsätze wuchsen um 12,2 Prozent, während die Übernachtungen um 9,2 Prozent zulegten. Gerade der Anstieg bei ausländischen Gästen ist spürbar, die Übernachtungszahlen sind hier um 11,7 Prozent gestiegen. "In Wien hat sich der Tourismus sehr positiv entwickelt. Wien ist und bleibt eine besonders attraktive Stadt. Wir sind der Wirtschaftsmotor der Republik, das zeigt sich auch bei den Tourismuszahlen!", freut sich Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).
Betrachtet man Österreich gesamtheitlich, zeigen sich auch hier positive Entwicklungen. Im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum 2018/19 stiegen die Umsätze im Gesamtreiseverkehr um 19,4 Prozent, wobei die Übernachtungen allerdings insgesamt um 0,9 Prozent zurückgingen. Gegenüber dem Vorjahr legten die Umsätze im Gesamtreiseverkehr um 2,1 Prozent zu, während die Übernachtungen aus dem Inland leicht um 0,6 Prozent anstiegen. Jene aus dem Ausland gingen um 1,0 Prozent zurück.
Verglichen mit dem Vorjahr konnten bloß Kärnten und Oberösterreich bei den Umsätzen im Gesamtreiseverkehr nicht zulegen. Oberösterreich verzeichnete ein Minus von 0,2 Prozent, in Kärnten waren es -1,5 Prozent. Was die Übernachtungen insgesamt angeht, konnten nur Wien und Niederösterreich zulegen, alle anderen Bundesländer waren hier verglichen mit dem Vorjahreszeitraum im Minus.