Romantische Verabredungen oder ein gemeinsamer Abend im Bett reizen ihren Freund kaum. Stattdessen sucht er beim Sex immer wieder das Risiko und will mit seiner Partnerin an öffentlichen Orten intim werden.
"Er liebt es, Risiken einzugehen. Keine Tiefgarage und keine öffentliche Toilette sind tabu, wenn er dabei ist. Er findet es aufregend, mich in eine dunkle Ecke zu ziehen, wenn mich niemand beobachtet", erklärt die Frau gegenüber dem "Daily Star".
Und weiter: "Er reißt mir die Unterhose herunter und wird dann ungemein erregt, als er jemanden in der Nähe gehen hört."
Seine Partnerin hat mittlerweile den Eindruck, dass er gezielt nach neuen Plätzen sucht, um diese auf einer persönlichen Liste abhaken zu können.
"Er mag es, wenn das sexuelle Erlebnis so schmuddelig wie möglich ist, und gähnt, wenn ich romantische Verabredungen oder einen frühen Abend im Bett vorschlage", erzählt die Frau dem "Daily Star".
Auch gemeinsame Reisen ändern daran nichts. Im Sommer waren die beiden in der Türkei und auf Teneriffa. Dabei sei es auf jedem Flug und an jedem Strand zu einem Missgeschick gekommen.
Während ihr Freund den Nervenkitzel genießt, fühlt sich seine Partnerin zunehmend unwohl. Sie lebt nach eigenen Angaben in ständiger Angst davor, bei den sexuellen Aktivitäten erwischt zu werden.
Ihr Freund spielt diese Sorgen hingegen herunter. Für ihn sei das alles nur "ein bisschen Spaß". Für die Frau bleibt deshalb eine entscheidende Frage offen: Muss sie dieses Risiko wirklich als harmlosen Spaß akzeptieren?
Kummerkasten-Tante Jane O'Gorman sagt im "Daily Star": "Es macht keinen Spaß, wenn dein Freund dich dazu zwingt und du es nicht genießt. Er mag zwar eine geheime Agenda haben, was Sex an möglichst vielen geruchsintensiven Orten angeht, aber du musst dich nicht auf seinen Fetisch einlassen."
Und weiter: "Steh für dich ein und sag ihm, dass es vorbei ist und geh einfach. Dieser Typ tut dir nicht gut und klingt, als ob ihm eine professionelle Beratung guttun würde."