Jürgen Klopp ist ein gefragter Mann. Der ehemalige Liverpool-Erfolgscoach arbeitet seit Jänner bei Red Bull als Global Head of Soccer. Der Deutsche soll sein Know-how weitergeben, als Mentor für die Trainer und Manager des "Bullen"-Imperiums fungieren.
Als Trainer wolle der 57-Jährige vorerst nicht mehr tätig sein, stellte er bereits mehrfach klar. Und dennoch tauchen immer wieder Gerüchte auf, die Klopp mit Vereinen oder Nationalteams in Verbindung bringen.
Die jüngste Meldung hat es in sich. "La Stampa", die auflagenstärkste Zeitung Italiens, vermeldete, Klopp habe sich am Sonntag um 22.57 Uhr mit der AS Roma geeinigt. "Roma, habemus mister" (Rom, wir haben einen Trainer), titelte das Blatt.
Demnach habe der Coach dem US-amerikanischen Roma-Boss Dan Friedkin in einem Telefonat sein "Ja" gegeben, Nachfolger von Claudio Ranieri zu werden.
Weiteres Indiz laut "La Stampa": Die Unternehmensgruppe des US-Milliardärs Friedkin hatte am 16. Mai ein Video über die AS Roma veröffentlicht. Darin sind nach und nach das Kolosseum, der Lupa Capitolina, das Stadio Olimpico, der Petersdom und das Pantheon gezeigt. Der Clou: Die Anfangsbuchstaben der Sehenswürdigkeiten ergeben den Namen Klopp.
Aber: Die Zeitung saß offenbar einer Ente auf. "Die Nachricht, dass Klopp nächster Trainer der Roma wird, ist nicht wahr", sagte Klopps langjähriger Berater Marc Kosicke. Und auch die Roma selbst dementierte die Gerüchte in italienischen Medien.
Vom Deutschen selbst war bislang nichts zu hören.