Tödlicher Internet-Trend

Geisterfahrer-Challenge forderte schon 12 Todesopfer

Zwölf Tote binnen einer Woche: Geisterfahrer-Unfälle in Großbritannien und Irland stehen im Zusammenhang mit einem riskanten Internet-Trend.
Newsdesk Heute
22.08.2026, 19:09
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Bei schweren Geisterfahrer-Unfällen in Großbritannien und Irland, die mit einem Internet-Trend zusammenhängen, sind in weniger als einer Woche zwölf Menschen ums Leben gekommen. Sieben Personen, darunter zwei Polizisten, starben am frühen Samstag in der Früh bei einem Unfall auf der A66 bei Middlesbrough im Nordosten Englands, wie die Polizei mitteilte. Bereits am vergangenen Sonntag waren bei einem ähnlichen Unfall in Irland fünf Jugendliche gestorben.

Die britischen Behörden prüfen derzeit die genauen Umstände des Unfalls bei Middlesbrough. Die Kollision passierte nach einer Verfolgungsjagd mit einem verdächtigen Auto, das in der falschen Richtung unterwegs war. Das Fahrzeug krachte laut Polizei in ein Polizeiauto, das korrekt unterwegs war.

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Am Sonntag war in Irland ein Auto auf der M9 westlich von Dublin ebenfalls auf der falschen Seite gefahren und frontal mit einem anderen Wagen zusammengestoßen, wie die irischen Behörden berichteten. Die vier Insassen des zweiten Fahrzeugs, darunter ein Kind, wurden dabei schwer verletzt. Hintergrund beider Unfälle ist laut Behörden ein Internet-Trend namens "Falsche-Seite"-Fahren.

Der irische Premierminister Micheal Martin verurteilte das "rücksichtslose Verhalten" der Fahrer und betonte, dass es dafür "keinerlei Toleranz" geben dürfe. Irlands Polizeichef Justin Kelly sagte: "Was dieses rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist die Tatsache, dass es in einigen Fällen für soziale Medien begangen wird." Tatsächlich kursiert im Netz aktuell die "Wrong-way-driving-challenge". Dabei fahren Autofahrer absichtlich verkehrt auf Autobahnen, um Videos davon auf Social Media zu veröffentlichen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.08.2026, 19:09