Laut Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) ist das Terrorrisiko in Österreich weiter groß. An den Ostertagen wird deshalb mehr Polizei eingesetzt. Vor allem Märkte und Messen sollen stärker überwacht werden.
Zwar gebe es "derzeit keine Hinweise für eine konkrete Gefährdung", hieß es zuletzt. Die bevorstehenden Veranstaltungen seien aber "Symbole eines hohen christlichen Festes verbunden mit Personenansammlungen im öffentlichen Raum".
In Oberösterreich setzt die Exekutive nun ebenfalls auf umfassende Prävention: Neben den christlichen Feierlichkeiten würden auch rund um das jüdische Pessachfest (von 22. bis 30. April) die Maßnahmen gezielt verstärkt, sagt Landespolizeidirektor Andreas Pils in der "Kronen Zeitung". Die Risikostufe in Bezug auf islamistischen Extremismus und Terrorismus sei "nach wie vor hoch".
Konkret bedeutet das: eine verstärkte Bestreifung von Veranstaltungen sowohl mit uniformierten Kräften als auch in Zivil. Die Schnelle Interventionsgruppe (SIG), die Bereitschaftseinheiten und Drohnen können ebenfalls zum Einsatz kommen.
"Wir sind gut aufgestellt und bereit", so Pilsl. Die verschiedenen Kräfte seien entsprechend vernetzt, auch die Sondereinheit Cobra stehe zur Verfügung.
„Wir sind gut aufgestellt und bereit.“Andreas PilsLandespolizeidirektor
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