Markus Suttner und Alexander Grünwald, die erst im Mai ihre aktiven Karrieren beendeten, wurden genauso in den Austria-Legendenklub aufgenommen, wie der amtierende Sportdirektor Manuel Ortlechner. Das Trio profitierte dabei allerdings von neuen Kriterien für den violetten Legenden-Klub.
Wie die Austria auf ihrer Homepage bekannt gab, fasste das violette Präsidium in einer Sitzung Anfang Juni den Beschluss, die Zugangskriterien für den violetten Legendenklub zu ändern. Demnach soll die Zugehörigkeit zum Verein künftig stärker berücksichtigt werden. Dafür wurden die Anforderungen bei errungenen Titeln herabgesetzt.
In den Austria-Legendenklub dürfen zurückgetretene Spieler eintreten, die zumindest einen Titel mit den "Veilchen" errungen haben, in dem Bewerb tatsächlich zum Einsatz kamen und mindestens 200 Pflichtspiele für die Austria absolvierten. Bisher waren drei Titel und 100 Spiele in Violett die Grundvoraussetzung.
Davon profitieren mit Suttner (318 Pflichtspiele, zwei Titel), Grünwald (328 Pflichtspiele, ein Titel) und Ortlechner (218 Pflichtspiele, ein Titel) drei violette Legenden der jüngeren Vergangenheit.
Der Austria-Legendenklub umfasst nun 57 Spieler. Darunter sind Ikonen wie Herbert Prohaska, Robert Sara, Erich Obermayer, Ernst Baumeister, Toni Polster, Franz Wohlfahrt, Toni Pfeffer, Andi Ogris, Felix Gasselich, Peter Stöger oder der amtierende Coach Manfred Schmid.