Ziel waren Thunfische

Drei-Meter-Hai im Golf von Triest gefangen

Statt eines Thunfisches hing vor der Küste von Miramare plötzlich ein stattlicher Hai am Angelhaken. Keine Seltenheit in der Gegend.
Heute Life
29.07.2024, 14:16

Damit hatte "Trieste Café"-Leser Mauro offenbar nicht gerechnet: Samstagvormittag wollte der Mann vor der Küste von Miramare eigentlich Thunfische fangen. Doch gegen 11:30 Uhr hing ein ganz anderer Fisch an seinem Angelhaken: ein etwa drei Meter großer Hai.

Dabei soll es sich um einen "Gemeinen Fuchshai" gehandelt haben. Exemplare dieser Art können über sechs Meter lang werden. Nachdem der Fischer den Haken mit einer Zange entfernen konnte, wurde der Hai wieder freigelassen, wie die Online-Zeitung berichtet.

Haie in der Thunfischfalle

Ein Fang, der in der Gegend allerdings keine Seltenheit sein dürfte. Erst vor zwei Wochen hing vier Freunden ebenfalls ein Fuchshai statt eines Thunfisches am Angelhaken. Auch er durfte wieder in der Tiefe des Meeres verschwinden, schrieb "Triesteprima.it".

Im Jahr 2020 geriet ein vier Meter langes Exemplar in die gleiche missliche Lage. Diese Häufung ist laut dem örtlichen Nachrichtensender "Telequattro" offenbar auf eine Fangtechnik namens Baiting zurückzuführen. Dabei werden kistenweise gehackte Sardinen in die Strömung geworfen, um Thunfische anzulocken.

Kinderstube vor Italien

Gemeine Fuchshaie zählten früher zu den häufigsten Haiarten in der Adria. Im nördlichen Teil soll sich sogar eine Kinderstube befinden. Mittlerweile gelten sie laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet – werden aber dennoch gezielt befischt. Die Tiere gelten für den Menschen als ungefährlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.07.2024, 14:57, 29.07.2024, 14:16
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