Der 2007 geborene Streuner Larry ist seit der Amtszeit von David Cameron (2011) der "oberste Mäusejäger der britischen Regierung" in der Residenz des Premierministers in der Downing Street Nr. 10. In Zukunft muss das streitlustige Tier - der jahrelang Kämpfe mit der Katze des Außenministeriums austrug - sein Revier mit gleich drei weiteren Katzen teilen.
Denn die Familie des neuen Premiers Keir Starmer bringt nicht nur ihre Familienkatze Jojo mit, sie hat sich soeben auch ein kleines, sibirisches Kätzchen zugelegt. Und dem nicht genug: Auch die neue Schatzkanzlerin Rachel Reeves, deren Amtssitz im Nachbarhaus Nr. 11 ist, kündigte an, sich eine Katze zuzulegen.
Das alles ist freilich kein Zufall. Hinter den süßen Neuigkeiten steckt nämlich ein ernsthaftes Problem: Die Gegend "wimmelt nur so von Mäusen", zitiert die britische dailymail einen Regierungsbeamten.
Nun ist man allerdings besorgt, wie Kater Larry auf seine neuen Konkurrenten reagieren wird. Er ist zwar nicht mehr die jüngste, doch er wusste schon bisher, sein Revier gegen andere Kater, wie etwa Palmerston aus dem Außenministerium, zu verteidigen.
Auch ein anderes Problem stellt sich nun. Wer eine Katze hat, kennt es: Kaum lässt man sie aus dem Haus, will sie auch schon wieder rein – und umgekehrt. Bei drei Katzen verdreifacht sich diese Aufgabe dementsprechend. "Die einzige Tür der Wohnung ist bombensicher. Eine Katzenklappe einzubauen, gestaltet sich etwas schwierig", erklärt Starmer