Das Oktoberfest steht vor der Tür. Von 21. September bis 6. Oktober heißt es wieder "O'zapft is'!". Rund sechs Millionen Besucher zählt das weltweit größte Volksfest jährlich. Auch heuer ist wieder mit einem Besucheransturm zu rechnen – und das, obwohl die Preise für Bier, Brez'n & Co. von Jahr zu Jahr steigen.
Die Preise für die bekannte Maß Bier variieren je nach Zelt. Im günstigsten Zelt (Museumszelt) kostet es 13,80 Euro, am teuersten steigt man in Kufflers Weinzelt aus (17,40 Euro). Zum Vergleich: Noch im Vorjahr war das Festbier zwischen 12,60 und 14,90 erhältlich. Gut zu wissen: Der Bierpreis wird nicht von der Landeshauptstadt München festgelegt, sondern von den Gastronomen.
Bei den alkoholfreien Getränken sind pro Liter Tafelwasser 10,48 Euro (2023: 10,04 Euro), Spezi 12,23 Euro (2023: 11,65 Euro) und Limonade 11,67 Euro (2023: 11,17 Euro) zu berappen.
Die gestiegenen Preise erklärt der offizielle Sprecher des Oktoberfestes, Peter Inselkammer, wie folgt: "Die Mitarbeiter müssen mehr verdienen, um ihre gestiegenen Lebenshaltungskosten bewältigen zu können." Hinzu kämen gestiegene Kosten für Strom, Bier, Zeltaufbau und Mehrwertsteuer auf Speisen.
Apropos: Wer trinken will, braucht eine g'scheite Unterlage. Gesalzen ist am Oktoberfest nicht nur das Essen, sondern sind auch die Preise. Die variieren je nach Zelt. Man setzt auf Bioprodukte – das schlägt sich auch im Preis nieder. So kommt ein halbes Hendl auf einen Preis zwischen 16,90 Euro und 29,90 Euro. Beilagen werden extra verrechnet. Bei Gusto auf ein Viertel Bio-Ente werden 31,50 Euro fällig. Und jetzt kommt's: Für die halbe Ente wird beinhart das Doppelte, also 63 Euro, verrechnet. Ohne Beilagen, versteht sich. Die kosten jeweils 7,90 zusätzlich.