Im Handelsstreit mit den USA hat China die Annahme neuer Flugzeuge des US-Herstellers Boeing nach Unternehmensangaben verweigert. Boeing-Geschäftsführer Kelly Ortberg bestätigte am Mittwoch im Sender CNBC Medienberichte, wonach China gelieferte Maschinen zurückgeschickt hat. Der Konzern werde nun "pragmatisch" vorgehen und alternative Abnehmer suchen, sagte Ortberg.
Bereits in der näheren Vergangenheit hatte die Regierung in Peking seine Fluggesellschaften angewiesen, keine weiteren Lieferungen von Boeing-Flugzeugen anzunehmen. Zuerst die Nachrichtenagentur "Bloomberg" darüber.
US-Präsident Donald Trump hatte Importe aus der Volksrepublik mit Zöllen von 145 Prozent belegt, China reagierte mit Gegenzöllen von 125 Prozent. Inzwischen äußerte sich Trump allerdings versöhnlich und stellte Peking niedrigere Sätze in Aussicht.
Die New Yorker Börse öffnete daraufhin am Mittwoch deutlich im Plus. Auch an den europäischen und asiatischen Börsen stiegen die Kurse teils merklich an.