Ein Defekt an der Solaranlage hat Ermittlungen zufolge das Feuer im Bereich der Dachkonstruktion im Klosterneuburger Martinschlössl am vergangenen Donnerstag ausgelöst - mehr dazu hier.
Der Schaden liege im niedrigen sechsstelligen Eurobereich, bestätigte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Mittwoch einen "Kurier"-Onlinebericht. Bei der Brandbekämpfung waren unter anderem zwei Teleskopmastbühnen aufgeboten worden. Fünf Personen, vier Feuerwehrleute und ein Angestellter, wurden verletzt.
Etwas über 100 Feuerwehrleute sowie vier Atemschutztrupps standen im Einsatz. Deshalb wurden auch Drohnen eingesetzt, damit die Glutnester besser ausgemacht werden können.
Der denkmalgeschützte Schlosskomplex war 1766 unter Ludwig Freiherr von Ripke mit Einbeziehung von zwei Bürgerhäusern erbaut worden. In weiterer Folge hatte auch die "Trapp-Familie" hier ihren Wohnsitz. Vor einigen Jahren hatte eine bekannte Unternehmerfamilie das Gebäude erworben und aufwendig saniert und restauriert.