Hochwasser in NÖ
Bis zum Hals unter Wasser – Polizistin in Not gerettet
Während des dramatischen Hochwassers geriet eine Polizistin während eines Einsatzes in Notlage. Zwei Kollegen konnten sie retten.
Dramatische Szenen in den reißenden Fluten. Eine Polizistin war bei einem Hochwasser-Einsatz im Gemeindegebiet Neulengbach (Bezirk St. Pölten-Land) im Wasser abgetrieben und konnte sich nur durch Festhalten an einem Strommasten über Wasser halten.
Großes Glück für die Polizistin: Zwei Alpinpolizisten der Polizeiinspektionen Kirchberg an der Pielach und Lunz am See, die sich am 15. September 2024 auf der Anfahrt zu ihrem Einsatzort befanden, nahmen den Funkspruch über die in Not geratene Kollegin wahr.
Hintergrund: Aufgrund der prognostizierten Unwetter und des Starkregens wurde auch das Kompetenzteam Canyoning der Alpinen Einsatzgruppe der Landespolizeidirektion Niederösterreich - zu dem die beiden Alpinpolizisten gehören - zum Hochwassereinsatz entsandt.
Im Wasser abgetrieben
Die Alpinpolizisten fuhren, soweit es möglich war, zur Einsatzörtlichkeit zu.
Weitere 650 Meter bis zur in Not geratenen Polizistin, die sich bereits bis zum Hals unter Wasser befand, gingen die Beamten sich gegenseitig stabilisierend zu Fuß.
Rettungsaktionen in Melk, Spielberg, Loosdorf und Zelking
Rettung mittels LKW
Einer der beiden Alpinpolizisten legte dann etwa noch 100 Meter schwimmend zurück. Es gelang ihm, die Polizistin zu retten und sie bis zu einem Lkw zu bringen, der auf der überfluteten LB19 hielt. Mit dem Lkw konnte sie schließlich aus der Gefahrenzone verbracht werden.
Auf den Punkt gebracht
- Während eines dramatischen Hochwassers in Niederösterreich geriet eine Polizistin in Notlage und konnte von zwei Kollegen gerettet werden
- Die Alpinpolizisten der Landespolizeidirektion Niederösterreich, die sich auf dem Weg zu ihrem Einsatzort befanden, hörten den Notruf und retteten die Polizistin, die sich bis zum Hals im Wasser befand, durch eine mutige Aktion, bei der einer der Retter sogar schwimmen musste