Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit sind in der heutigen Zeit zentrale Themen – auch für die Stadt Wien. Um dem auch in Sachen Mobilität hier voranzukommen, werden nun die Antriebe des städtischen Fuhrparks umgestellt. Diese werden nun emissionsfrei, bis 2040 soll die kommunale Fahrzeugflotte auf CO₂-neutrale Antriebe umgestellt werden.
Erklärt wird das Projekt in der kürzlich veröffentlichten Broschüre "Der Weg zur Dekarbonisierung". Darin soll veranschaulicht werden, wie der Umstieg auf die klimafreundlichen Fahrzeugflotten funktionieren soll. Circa 5.400 Fahrzeuge hat die städtische Flotte, alle davon sollen schrittweise emissionsfreie, CO₂-neutrale Antriebe bekommen. Der erste Schritt ist getan: Schon jetzt fahren über 17 Prozent der Fahrzeuge der Magistratsabteilungen und rund 19 Prozent der Wiener Stadtwerke lokal emissionsfrei.
"Die Dekarbonisierung der städtischen Fuhrparks ist ein zentraler Baustein auf unserem Weg zur Klimaneutralität – sie ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern ein Beitrag zur Lebensqualität für zwei Millionen Wiener*innen", betont Jürgen Czernohorszky, Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal (SPÖ).
Um das Ziel der Dekarbonisierung des Fuhrparkes bis 2040 zu erreichen, setzt Wien auf flexible Planung, kontinuierliche Anpassung an technologische Entwicklungen und eine enge, strategische Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien, den Wiener Stadtwerken und künftig auch dem stadtnahen Umfeld – etwa bei gemeinsamen Beschaffungsmodellen wie der Rahmenvereinbarung über 1.245 E-Nutzfahrzeuge sowie beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Christoph Maschek, Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft und Wiener Stadtwerke, unterstreicht den strategischen Zugang der Stadt: "Unsere Klimaziele sind ein Versprechen an künftige Generationen – und mit der Umstellung auf CO₂-neutrale Mobilität setzen wir dieses Versprechen Schritt für Schritt in die Tat um."