Es war "arschknapp" in der Wiener Leopoldstadt. Bernhard Seitz schrammte mit den Grünen mit 30,2 Prozent knapp am Sieg vorbei. Der aktuelle Bezirksvorsteher Alexander Nikolai (seit 2020 im Amt) erreichte 33,5 Prozent und darf eine weitere Amtszeit antreten – zumindest laut Foresigt-Hochrechnung.
Die Grünen lagen um 23:51 Uhr mit 30,2 Prozent hinter den Roten (33,5 Prozent). Aufgrund der zu Beginn großen Schwankungsbreite zeichnete sich lange ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Es sah zwischenzeitlich sogar danach aus, als könnte der Grüne Seitz neuer Chef zwischen Donaukanal und Reichsbrücke werden. Kurz vor Mitternacht war dann klar: Rot gewinnt mit 21 Mandaten, die Grünen erreichen "nur" 19.
Die FPÖ kommt auf 12,5 Prozent, die Neos landen mit 9 Prozent knapp unter ihrem Gemeinderats-Ergebnis. Sensationell: Die KPÖ erreicht 6,8 Prozent und verdrängt die VP (6,3 Prozent) auf Platz 6. Strache und SÖZ landen beide bei 0,7 Prozent, HERZ kommt auf 0,2 Prozent.
Ergebnis: Innere Stadt
Ergebnis: Leopoldstadt
Ergebnis: Landstraße
Ergebnis: Wieden
Ergebnis: Margareten
Ergebnis: Mariahilf
Ergebnis: Neubau
Ergebnis: Josefstadt
Ergebnis: Alsergrund
Ergebnis: Favoriten
Ergebnis: Simmering
Ergebnis: Meidling
Ergebnis: Hietzing
Ergebnis: Penzing
Ergebnis: Rudolfsheim-Fünfhaus
Ergebnis: Ottakring
Ergebnis: Hernals
Ergebnis: Währing
Ergebnis: Döbling
Ergebnis: Brigittenau
Ergebnis: Floridsdorf
Ergebnis: Donaustadt
Ergebnis: Liesing
In der Leopoldstadt waren die Grünen übrigens bereits einmal stärkste Kraft. Nach dem tragischen Tod von Karl-Heinz Hora (SPÖ) im Jahr 2017 hatte sich Uschi Lichtenegger bei der Bezirks-Wahl durchgesetzt, Nikolai eroberte 2020 den Chefposten für die SPÖ zurück, behält ihn auch nach der geschlagenen Wahl 2025.