Paket war "verloren" in NÖ

Banknoten-Händler steckte 110.000 € in eigene Tasche

Ein Banknoten-Händler (43) soll ein Paket mit knapp 110.000 Euro Inhalt einbehalten haben. Die wertvolle Fracht war einige Tage verschollen.
06.02.2024, 08:00
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Wegen schweren Betruges musste ein Banknoten-Händler (43) aus Niederösterreich am Montag in Wiener Neustadt auf die Anklagebank.

Der Türke soll als Händler eine Firma in München beauftragt haben, 803 Stück Banknoten im Wert von 109.825 Euro auf Echtheit zu überprüfen und die Scheine auch nach Deutschland übersendet haben. Nachdem die Banknoten wieder retourniert wurden, soll er vorgetäuscht haben, dass er die Scheine nicht mehr zurückbekommen habe.

Denn bei der Lieferung durch einen Paketdienst am 11. Mai 2022 war der 43-Jährige in Istanbul. Als er dann nach Hause zurückkehrte, war vom Paket nichts zu sehen. Er habe laut Anwalt daraufhin eine Notiz im Stiegenhaus platziert, dass ein Paket fehle und ob dieses eventuell bei einem Nachbarn gelandet wäre. Und am 14. Mai 2022 lag das fehlende Packerl tatsächlich vor der Türe.

10 Monate bedingt

Spontan sei der Geschäftsmann schließlich auf die Idee gekommen, die Scheine zu behalten. Fotos von den Scheinen in seinem Zuhause überführten den Angeklagten dann doch.

Sein Anwalt forderte eine Diversion, doch die Schadenshöhe war zu hoch. Urteil für den reuigen und geständigen Händler: Zehn Monate bedingt (nicht rechtskräftig).

{title && {title} } {title && {title} } Akt. 06.02.2024, 08:18, 06.02.2024, 08:00
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