Mittlerweile sollten es auch die Möchtegern-Raser wissen, dass sie ihre Autos verlieren können, wenn sie die öffentlichen Straßen als Rennstrecke benutzen. Doch das dürften vier Wiener am Samstag offensichtlich vergessen haben, als sie das Gaspedal durchgetreten haben.
Wie die Wiener Polizei berichtet, gingen ihr gleich mehrere Extrem-Raser ins Netz. Ein mobiles Radargerät machte bei der Westeinfahrt (A1) in Richtung Wien richtig teure Fotos: Einer der Raser war statt erlaubten 70 km/h mit Tempo 167 unterwegs. Ein weiterer wurde ebenfalls mit 147 km/h geblitzt.
Zudem gingen den Beamten der Landesverkehrsabteilung bei der Laaerberg Straße mehrere Raser ins Netz: In der 50er-Zone rasten zwei Männer mit 120 und 113 km/h am Blitzer vorbei.
Die Lenker hatten vorerst Glück, denn sie wissen wohl noch nicht, was auf sie zukommen wird: Laut Polizei drohen nämlich nicht nur Führerscheinentzugsverfahren, sondern auch noch eine allfällige Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge.