Zur Mahnwache werden wie bei Stand with Israel wieder zahlreiche Teilnehmer erwartet.
Denise Auer
Zahlreiche Vandalenakte an israelischen Einrichtungen, Gewaltaufrufe in den sozialen Medien: Der wieder aufgeflammte Nahost-Konflikt polarisiert, bei vielen gehen die emotionalen Wogen hoch. Zurecht, wenn die Opferzahlen betrachtet werden: Am 7. Oktober hat der Angriff der Hamas im Großraum Tel Aviv rund 1.400 Israelis das Leben gekostet. Israels militärische Reaktion forderte laut palästinensischen Angaben bisher wiederum fast 7.000 Tote.
Und die Gewalt nimmt kein Ende: Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, haben israelische Ortschaften erneut mit Raketen angegriffen. Im Umkreis der Küstenmetropole Tel Aviv gab es am Sonntag Raketenalarm, ebenso in Orten im Grenzgebiet zum Gazastreifen. Der israelische Rundfunk berichtete, dass sich bis zu zwei Millionen Menschen in Schutzräume begeben mussten.
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Mit mitgebrachten Schildern solidarisieren sich die Teilnehmer mit Israel.
Denise Auer
"We stand with Israel" ist das Motto der Gedenkfeier.
Denise Auer
Tausende Menschen solidarisierten sich am Wiener Ballhausplatz mit Israel.
Denise Auer
Der Wiener Ballhausplatz ist mit tausenden Teilnehmern der Gedenkfeier gefüllt.
Denise Auer
Der Wiener Ballhausplatz ist mit tausenden Teilnehmern der Gedenkfeier gefüllt.
Denise Auer
Der Wiener Ballhausplatz ist mit tausenden Teilnehmern der Gedenkfeier gefüllt.
Denise Auer
Der Wiener Ballhausplatz ist mit tausenden Teilnehmern der Gedenkfeier gefüllt.
Denise Auer
Mit Staatssekretärin Claudia Plakolm. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner, Wirtschaftsminister Martin Kocher, Außenminister Alexander Schallenberg, Bildungsminister Martin Polaschelk und Vizekanzler Werner Kogler nahmen hochrangige Vertreter aus der Politik an der Gedenkfeier teil (v.l.n.r.).
Denise Auer
Auch Bundeskanzler Karl Nehammer nahm an der Gedenkfeier teil.
Denise Auer
Nationaratspräsident Wofgang Sobotka, die Ehefrau des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen Doris Schmidauer, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (v.l.n.r)
Denise Auer
Schwer bewaffnete Polizisten sichern die Veranstaltung.
Denise Auer
Mit mitgebrachten Schildern solidarisieren sich die Teilnehmer mit Israel.
Denise Auer
Mit mitgebrachten Schildern solidarisieren sich die Teilnehmer mit Israel.
Denise Auer
Mit mitgebrachten Schildern solidarisieren sich die Teilnehmer mit Israel.
Denise Auer
"We stand with Israel" ist das Motto der Gedenkfeier.
Denise Auer
Tausende Menschen solidarisierten sich am Wiener Ballhausplatz mit Israel.
Denise Auer
Der Wiener Ballhausplatz ist mit tausenden Teilnehmern der Gedenkfeier gefüllt.
Denise Auer
Verwandte der Geiseln kommen nach Wien
Nun kann die Wiener Bevölkerung erneut ein Zeichen für Frieden setzen: Nachdem am 11. Oktober bereits mit der Demo "Stand with Israel" am Ballhausplatz Solidarität gezeigt wurde, folgt nun am Donnerstag, 2. November, ein Lichtermeer am Wiener Heldenplatz. Die von #YesWeCare und Michael Landau initiierte Mahnwache gegen Antisemitismus, Terror und Hass findet ab 20 Uhr statt. Die Kerzen werden für die Freilassung israelischer Geiseln entzündet, erwartet werden auch Verwandte der Entführten, die extra nach Wien anreisen.
"Eingeladen sind ausdrücklich alle (!). Und selbst, wenn ich weiß, dass nicht alle teilnehmen können oder wollen, so würde ich mich freuen, wenn sich doch möglichst viele auf einen 'gemeinsamen Nenner' einigen können", twitterte Michael Landau. Erwartet werden daher Vertreter aller Parteien, Religionsgesellschaften, Gewerkschaften, Kammern und NGOs.