17/18 Der Wahlkampf - Ende 2019 wurde ein neuer Rapid-Präsident gewählt. Und erstmals in der Klub-Geschichte gab es mehr als einen Kandidaten. Sprich: ein Wahlkampf musste geführt werden. Der fiel mitunter schmutzig aus. "Rapid ist nichts für Glücksritter. Diese Leute haben keine Ahnung von Rapid", warnte etwa Ex-Boss Rudi Edlinger vor der Liste von Kandidat Roland Schmid. Einige Legenden, darunter "Heute"-Kolumnist Peter Pacult, übten Kritik. "Herr Edlinger ist eine Respektsperson, aber im Wahlkampf ist scheinbar alles erlaubt, da gibt es keine Fairness. Er kennt das aus der Politik." Ursprünglich hegten drei Personen den Plan, die Nachfolge von Michael Krammer anzutreten. Der Klub versuchte lange, eine Kampfabstimmung zu verhindern. "Lasst die Mitglieder frei wählen. Es kann nicht sein, dass nur eine Liste zugelassen wird. Wir wollen Fairplay im Rapid-Präsidentschafts-Wahlkampf", forderten Hans Krankl, Ernst Dokupil und Co. Am Ende ging der Wahlsieg an die Liste von Martin Bruckner – allerdings denkbar knapp. 1.095 Stimmen zu 926 Stimmen lautete das Endergebnis für den von Krammer und den Ultras forcierten 55-Jährigen.
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