Politik

Eine primitive Hetzjagd auf den jungen Mark Mateschitz

Kaum wo geht es den Menschen so gut, wie in Österreich – weil es Unternehmer gibt, die 600 Millionen € Steuern jährlich zahlen. Ein "Heute"-Kommentar.

Eva Dichand
Ein Kommentar von <em>"Heute"</em>-Herausgeberin Eva Dichand
Ein Kommentar von "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand
Helmut Graf

Ich kenne den jungen Herrn Mateschitz nicht persönlich. Aber ich kannte seinen Vater – ein Patriot. Kaum jemand war in Österreich so stark wirtschaftlich engagiert. Er hat aus dem Nichts eines der coolsten Unternehmen der Welt aufgebaut. Er ist nicht wie andere ins steuer-optimierte Ausland abgezogen, ganz im Gegenteil.

Red Bull zahlt 600 Millionen Steuern

Mateschitz hat in österreichische Medien wie Servus TV, Landlust und einen Fußballclub investiert. Er hat ein österreichisches Formel-1-Team zum WM-Titel geführt, Spielberg saniert und finanziert und zahlte nicht nur rund 600 Millionen Euro Steuern jährlich in Österreich, sondern hat sich vielseitig mit Spenden diversester Art in unserer Gesellschaft engagiert.

Eine primitive Hetzjagd ...

Die kurzsichtige, primitive Hetzjagd, die jetzt auf seinen Sohn betrieben wird, ist unglaublich. Der völlig unbescholtene junge Mann wird von einer politischen Partei zum öffentlichen Schafott geführt – begleitet von einem Social-Media-Mob und selbsternannten Qualitätsjournalisten, die schon lange von Qualität, Wahrheit und differenzierten Blickwinkeln so weit entfernt sind wie Putin von der Demokratie. Man könnte sie wohl eher als politische Aktivisten bezeichnen. Kaum jemand traut sich diesen aggressiven Hetzjagden mehr entgegenzutreten.

Zeitgleich blicken viele Menschen entsetzt auf 'ihr' Land, das immer mehr in linke und rechte Extreme abrutscht; gesellschaftlichen und politischen Diskurs marginalisiert und Neid, Missgunst, Hass und mediale wie juristische Verfolgung hochjubelt. Dabei geht es den Menschen in kaum einem Land der Welt so gut wie bei uns. Noch!

Auf die wahren Probleme konzentrieren!

Auch, weil es eben Unternehmer gibt, die 600 Millionen Steuern im Jahr zahlen. Vielleicht sollten sich Politiker und auch so manche Medien wieder mehr auf die wahren Probleme konzentrieren: gute Gesundheitsversorgung für alle, bessere Integration, bessere Bildung und wieder mehr Sicherheit für ALLE. Nicht nur für "die Unseren".

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    Victoria Swarovski und Mark Mateschitz wurden erstmals beim Händchen halten fotografiert.
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